Ehrlicher, gelebter Austropop Manuel Stemp

Manuel Stemp, der aus dem Inn4tel stammende Singer-Songwriter begeistert mit seinen selbstgeschriebenen und in seiner Sprache gesungenen Liedern Jung und Alt.
Er tritt mit seinen Texten und Melodien in die Fußstapfen von Austropop Legenden wie  Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Co. ohne sie zu imitieren oder kopieren. 

28.05. MANUEL STEMP

Der lange mit Spannung erwartete Auftritt des österreichischen Sängers sollte in vieler Hinsicht ein denkwürdiger Abend werden. Manuel und sein Techniker reisten Rock`n Roll Klischee-gerecht mit einem alten Bus und entsprechendem Wohnwagen direkt aus Österreich bei uns an. Gleich der erste Eindruck war authentisch: ein "fahrender" Musiker wie er im Buche steht!

Abends dann beim Gig erfüllte er perfekt die Rolle die ihm zusteht: er ist ein leidenschaftlicher Botschafter des anspruchsvollen "Austropops" und dieses Lebensgefühl erfüllt ihn von ganzem Herzen.

So machte er sich in der ersten Hälfte des Konzerts vorallem mit Hingabe daran sich gebührend vor den Grössen seines Genres zu verneigen-Lieder von Ambros, Danzer, Hirsch und Fendrich und Co füllten mit sattem Sound unser Cafe. Und doch war diese Verneigung nicht allzu tief, nein, denn die Begegnung mit deren Musik fand fast auf Augenhöhe statt. Die Lieder dieser Künstler-das sind auch Manuels Lieder. Er teilt das grosse Bewusstsein dieser Kunst, lebt jedes gesungene Wort und singt es dann tief heraus aus seiner eigenen Seele, bettet es in seinen Klang. So schafft er detailierte Einsichten in die musikalische Poesie der dargebotenen Lieder-er "covert" die Songs nicht einfach, er lebt sie und sie leben in diesen magischen Augenblicken durch ihn und seine Kunst.

Doch nicht nur das! Sehr beeindruckend war für mich z.B. seine österreichische Version von Deep Purple`s "Anyone`s Daughter". Hier erzählte Manuel mit satirischem Unterton perfekt in die Musik seiner Gitarre eingebettet die Geschichte eines notorischen Schwerenöters-eine in dieser Art selten gehörte kleinkünstlerische Perle zwischen wortwitziger Moritat, Boogie Woogie und Rocksong. Ein weiteres Highlight war sicherlich seine Darbietung von Danzer`s wilden Pferden. Manuel zeigte, nebst trefflicher Interpretation, ein beeindruckendes gitarristisches Feuerwerk und legte dar, warum er in seiner Heimat früher als Gitarrist in Hardrock Bands zu Recht sehr gefragt war!

Seine Stimme passt perfekt-er singt rauchig, trifft Nuancen, erklimmt Höhen und steigt tief hinab...doch vorallem: er transportiert die Worte, flutet mit ihnen regelrecht den Raum und das sehr eindrücklich!

Aber auch zwischen den Songs gefällt er als hellwacher wortwitziger Unterhalter mit Anspruch, der die Zuhörer gleichzeitig neugierig macht und immer wieder zu verschmitztem Lachen verführt.

Dazwischen und vor allem im zweiten Set dann präsentierte er seine Lieder-authentische Songs voller Leidenschaft und Hingabe ans Leben-Musik, die ist wie er selbst: originell, querköpfig, offenherzig, intelligent, kantig und mitreissend.

 

So riss der Österreicher sein Publikum regelrecht mit und zerrte Zuhörende von einem Highlight ins nächste.

 

Ein super Abend mit Manuel Stemp.

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